Studienfahrt London

Fünf Tage in London

Geislingen. „The next station is Great Portland Street!” Diese Ansage bekamen die 28 Schüler während ihres fünftägigen Aufenthalts in London vielfach zu hören. Denn das International Students House, in dem die Helfenstein-Gymnasiasten in Begleitung von Thomas und Elisabeth Braun sowie Alexandra Liegl wohnten, lag direkt gegenüber der U-Bahnstation.

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Die muntere Schülergruppe aus dem Geislinger Helfenstein-Gymnasium bei ihrem Trip nach London. Dort besichtigten sie viele Sehenswürdigkeiten. Foto: Denise Lippek

Nach Ankunft mit dem Flieger aus Stuttgart ging’s zunächst zum Camden Market mit seinem überwältigenden Angebot an internationalen Gerichten. Auf den Streifzügen durch London durchquerten die Gymnasiasten einige der großen, grünen und einladenden Parks. Vom einzigen Hügel Londons, dem Primrose Hill auf der Nordseite des Regent‘s Park, hatten sie einen tollen Überblick über die Hauptstadt des Königreiches.
Selbstverständlich besuchten die Schüler auch die zweitgrößte Kirche Europas, St. Paul’s Cathedral. Dort erlebten einige den Evening Song und genauso wie in Westminster Abbey begleitete ein Chor den Gottesdienst. Andere genossen einen Spaziergang entlang der Themse oder suchten sich einen Weg durch das U-Bahnnetz zum Oxford Circus, um die Londoner Shoppingmeile unsicher zu machen.
Über die Millennium Bridge ging es zur New Tate Modern, dem gerade eröffneten spektakulären Anbau des Museums für Moderne Kunst. Besonders beeindruckend ist die Architektur, beispielsweise die jahrhundertealte des Big Ben oder der Tower Bridge, jedoch auch die etlicher imposanter Neubauten.
Nachmittags und am Abschlusstag war Eigeninitiative gefragt: einige Mädels drehten eine Runde mit dem London Eye, dem höchsten Riesenrad Europas, besuchten ein Konzert oder gingen ins Kino. Abends musste im Stil von Scotland Yard stets ein vorbestimmter Treffpunkt aufgesucht werden, um die neugewonnene Orientierungsfähigkeit in der Großstadt zu erproben.
Den letzten Abend ließen einige mit einem gemütlichen Picknick im Park oder im Restaurant ausklingen. Ines Schendel