Schüler/-innen des HeGy erforschen die Schulgeschichte im Stadtarchiv

Im Rahmen der Projekttage am Helfenstein-Gymnasium forschte eine Gruppe Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Lehrkräfte Alexandra Liegl, Ulrike Augenstein und Daniel Vinizki zur Geislinger Schulgeschichte.
Das Projekt startete mit einer Führung durch das Stadtarchiv Geislingen. Archivar Dr. Philipp Lintner ermöglichte den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Archivarbeit, die Herausforderungen bei der Handhabung und dauerhaften Lagerung von Archivalien und zeigte einzelne besonders sehenswerte Exemplare aus dem Archivbestand.

Die junge Historikergruppe arbeitete sich durch Literatur und viele Schrift- und Bildquellen und konnte am Ende einen Überblick der höheren Schulgeschichte Geislingens übersichtlich graphisch darstellen. Auch traten einige Akten aus der Zeit der NS-Diktatur zutage. Die Schülerinnen und Schüler konnten bspw. die Debatte um einen Schulnamen in den 30er Jahren, den Einsatz von Propaganda bei der Ehrung von „Ritterkreuzträgern“ am Geislinger Gymnasium, sowie den Versuch die damaligen Schüler vom Umgang mit Zwangsarbeitern und von der Absturzstelle eines amerikanischen Bombenflugzeuges fernzuhalten, nachverfolgen.

Auch zum den verschiedenen Schulgebäuden, insbesondere dem jetzigen Schulhaus im Notzental, gab es alte Zeichnungen, Fotografien und sogar Baupläne zu entdecken.

Das Projekt ermöglichte einen spannenden Blick in die Vergangenheit unserer Schule und ihrer Vorgängerschulen. Einen besonderen Dank möchten wir Herrn Dr. Lintner für die Unterstützung bei der Recherche und der Führung durch sein Archiv aussprechen.

Für die Fachschaft Geschichte: Daniel Vinizki